Welche Möglichkeiten der Hundebetreuung gibt es?
Die richtige Betreuungslösung muss sowohl zu dir als auch zu deinem Hund passen. Dabei gibt es nicht die eine Lösung, die für alle Hunde gleichermaßen geeignet ist.
Unterstützung durch Familie, Freunde oder Nachbarn
Wenn eine vertraute Person regelmäßig Zeit hat, kann das eine angenehme und persönliche Lösung sein. Dein Hund kennt die Betreuungsperson bereits und muss sich möglicherweise nicht an eine neue Umgebung gewöhnen.
Allerdings sollte die Betreuung dauerhaft verlässlich sein. Eine gelegentliche Gefälligkeit ist nicht automatisch eine langfristige Lösung für mehrere Arbeitstage pro Woche. Wichtig ist außerdem, dass die betreffende Person deinen Hund sicher führen und sein Verhalten einschätzen kann.
Klassischer Gassiservice
Bei einem klassischen Gassiservice wird der Hund zu einer vereinbarten Zeit abgeholt oder an seinem Wohnort ausgeführt. Die Dauer und Ausgestaltung können sehr unterschiedlich sein.
Für Hunde, die vor allem eine kurze Unterbrechung und die Möglichkeit benötigen, sich zu lösen, kann das ausreichen. Aktive Hunde oder Tiere, die von längerer Bewegung und sozialen Kontakten profitieren, benötigen möglicherweise ein umfangreicheres Angebot.
Achte deshalb darauf, was genau im Gassiservice enthalten ist: Wie lange ist der Hund tatsächlich unterwegs? Geht er allein oder in einer Gruppe? Wie wird er transportiert? Welche Erfahrung bringt die betreuende Person mit?
Professionelles Dogwalking in einer festen Hundegruppe
Beim Dogwalking wird dein Hund regelmäßig abgeholt und nimmt an einer längeren Tour mit anderen Hunden teil. Im Unterschied zu einer kurzen Gassirunde stehen Bewegung, Naturerlebnis, Gruppenerfahrung und Beschäftigung stärker im Mittelpunkt.
Bei Nino’s Woof Pack hole ich die Hunde morgens zu Hause oder im Büro ab. Anschließend fahren wir gemeinsam in den Ebersberger Forst, wo wir ungefähr zwei Stunden unterwegs sind. Nach der Tour bringe ich die Hunde wieder zurück.
Ich arbeite möglichst mit festen Hundegruppen. Dadurch trifft dein Hund regelmäßig auf bekannte Artgenossen und kann sich an verlässlichen Abläufen orientieren.
Diese Form der Hundebetreuung während der Arbeitszeit eignet sich besonders für Hunde, die gerne draußen unterwegs sind, Bewegung benötigen und sich innerhalb einer passenden Gruppe wohlfühlen.
Hundetagesstätte oder Hundetagesbetreuung
In einer Hundetagesstätte bleibt der Hund meistens mehrere Stunden oder den gesamten Arbeitstag. Je nach Anbieter gibt es Innen- und Außenbereiche, Gruppenhaltung, Ruheplätze und betreute Beschäftigung.
Eine Hundetagesstätte kann sinnvoll sein, wenn eine Betreuung über viele Stunden benötigt wird. Allerdings ist eine größere und möglicherweise wechselnde Gruppe nicht für jeden Hund angenehm. Manche Hunde profitieren davon, andere kommen in einer ruhigeren oder kleineren Betreuung besser zurecht.
Vor der Entscheidung solltest du dir anschauen, wie die Gruppen zusammengestellt werden, welche Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind und wie Ruhezeiten gewährleistet werden.
Individuelle Betreuung
Bei einer individuellen Betreuung wird dein Hund allein oder in einem sehr kleinen Rahmen betreut. Das kann bei älteren, gesundheitlich eingeschränkten, unsicheren oder unverträglichen Hunden sinnvoll sein.
Die intensive Betreuung ist allerdings meistens aufwendiger und entsprechend teurer. Außerdem sollte genau geklärt werden, ob die Betreuung im Zuhause des Hundes, bei der Betreuungsperson oder ausschließlich tagsüber stattfindet.